BLUT AM HALS DER KATZE im Societaetstheater

Während wir derzeit an unserer Inszenierung DIE JÜDIN VON TOLEDO nach dem Roman von Lion Feuchtwanger feilen, zeigen wir am 16. und 17.Juni 2021 die aktuelle Freaks und Fremde Produktion BLUT AM HALS DER KATZE (Fassbinder) wieder am Societaetstheater.


Wir freuen uns auf Euren Beuch!



»Die Inszenierung der Compagnie „Cie. Freaks und Fremde“ – der Theatergruppe des jetzigen Soci-Chefs Heiki Ikkola – feierte am 9. Oktober eine begeisternde Premiere. Ihr Trick, das Publikum in die außerirdische Beobachtersituation der Phoebe Zeitgeist zu positionieren, ist ihre ureigene Passion: faszinierendes Figurentheater. Selten war die Trennung von Sprache und Körperlichkeit so dienlich dem Verständnis der Grundbotschaft eines Textes. Auch die Modellhaftigkeit der schlaglichtartigen Szenen und Monologe wird durch das Spiel mit Puppen verstärkt.« (Sächsische Zeitung)

»Das Spiel von Köhler und Ikkola mit den Puppen ist großartig, stimmig sind die Musik, das Lichtdesign, viele Szenen ziehen nicht zuletzt ob ihrer bemerkenswerten Atmosphäre nachhaltig in den Bann. Alle Register werden gezogen, um zu verblüffen. Wo eben noch eine Prostituierte räkelnd ihren Körper in einer rot ausgeleuchteten Box feilbot, da »schwimmt« in der übernächsten Szene ein Fisch – eine Projektion auf die nun zugezogenen Lamellen einer Jalousie macht’s möglich.« (DNN)

»Fünfzig Jahre ist der Stoff alt, überlebt ist er nicht. Was (1971) eine Auftragsarbeit fürs Nürnberger Stadttheater war, fügt sich genauso gut ins Heute. Die Compagnie hebt ihn in eine zeitlose Panoramabühne, die viel Raum fürs Spiel lässt.« (FIDENA Portal des Deutschen Forums für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V.)

»Der Stoff ist ein bedrückender. Triebe und Getriebensein, körperliche Nähe durch Schläge, mit Duldsamkeit erstickte Träume, Ausweglosigkeit auf dem Höhepunkt der Karriere. Die Umsetzung mit lebensgroßen Puppen lässt die Charaktere noch mehr als Statist*innen in ihrem eigenen Leben erscheinen. Doch gerade in dieser Theaterform liegt auch ein tröstliches Moment: Innig werden die Figuren Sabine Köhler und Heiki Ikkola gehalten, geführt, gestoßen. Sie leihen ihnen Stimme und Augen, verleihen ihnen Tiefe und Ausdruck und helfen, wo es Not tut, mit Körperteilen aus.« (Neustadt-Geflüster)

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