



Foto: Jean Sebastian Nass





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GHOST TRAIN through all our identities
Eine Theater-Geisterbahn von Freaks und Fremde
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Societaetstheater Dresden. - Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Das Projekt:
Menschen wollen nicht nur glücklich sein, sie suchen Sinn. Dazu gehört auch die unbewusste Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit durch den Schrecken. Diese Sinnsuche kann einem durchaus das Herz bis zum Hals schlagen lassen.
Während sich die Schreckfiguren von traditionellen und Jahrmarkts-Geisterbahnen meist an klassischen und populären Monstern aus Literatur, Film und Computerspielen orientieren, Riesenspinnen, Zombies, Vampire oder Skelette sind, Hinrichtungsszenen wie Elektrischer Stuhl oder Enthauptungen nachgespielt werden, fährt der GHOST TRAIN von Freaks und Fremde in die Welt ganz persönlicher Abgründe, streift Dämonisierungen des Alltags, sie beschwören die Geister der Vergangenheit und anderer Kulturen.
Willkommen in der Geisterbahn! Das Fremde und Unerklärbare nimmt hier Gestalt an.
Geisterbahn zu fahren gilt bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen als Mutprobe. Die Verlockung, sich ureigensten Ängsten zu stellen, wird dabei gleichzeitig als Vergnügen wahrgenommen. Die Suche nach dem Schrecken wird oft mit dem Kick verglichen, den man im Glückspiel oder bei gefährlichen Extremsportarten erleben kann: die Nervosität, die in Angst übergeht, im Schreckmoment gipfelt und mit Erleichterung endet. Merkmale des Schreckens haben nicht grundlos unsere Sprache geprägt: Wir werden starr vor Schreck, damit wir drohende Gefahren einordnen können, bevor wir handeln.
Während herkömmliche Geisterbahnen ihren Reiz vor allem aus dem schnellen Schrecken ziehen, spüren wir dem Moment nach, der nach dem Schrecken kommt.
Nicht selten steht Schrecken in Zusammenhang mit Machtausübung und interessant ist, dass extremes Erschrecken fast ausschließlich Männern Spaß bereitet. "Das Verhalten männlicher Machtausübung lässt sich noch bei unseren nächsten tierischen Verwandten beobachten", sagt der Psychologe Margraf. "Hierzu gibt es mehrere Erklärungsversuche, die alle mehr oder weniger politisch unkorrekt sind und von denen noch keiner wissenschaftlich bewiesen wurde."
GHOST TRAIN ist eine Produktion in verschiedenen Erscheinungsformen:
> Anfang Juli 2026 wird die Street Version das Licht der Welt erblicken - eine Geisterbahn für Straßentheaterfestivals, Jahrmärkte und urbane Feste, zunächst zu sehen beim Gassenzauber-Festival in Meissen und beim Schaubudensommer in Dresden.
> Am 19.September 2026 kommt dann die Bühnenversion im Societaetstheater Dresden zur Premiere.
Ein vielgestaltiges Abenteuer - wir freuen uns, mit Euch durch das Dunkel zu fahren.
Das Team:
Künstlerische Leitung, Schauspiel, Puppenspiel, Szenografie: Sabine Köhler, Heiki Ikkola
Zeremonienmeister: Hanno Wuckasch
Komposition, Live-MusikTobias: Herzz Hallbauer
Videoschnitt und Projektionen: Beate Oxenfart
Technische Leitung und Lichtdesign: Josia Werth
Mitarbeit Regie und Dramaturgie: Jörg Lehmann
Mitarbeit Ton, Studioaufnahmen: Frieder Zimmermann
Fotos: André Wirsig
Gefördert durch:





