PRESSEMITTEILUNG vom 12.08.2018 Dresdner Compagnie Freaks und Fremde startet mit Ruhr-Gebiets-Tour i

Nach einem einmonatigen Gastspiel auf dem weltgrößten OFF-Theaterfestival in Avignon ist die Dresdner Theatercompagnie Freaks und Fremde wieder in Dresden gelandet. Gemeinsam mit unfassbaren 1.538 anderen vor allem französischen Gruppen präsentierten sich die Dresdner Kunstpreisträger verstärkt durch den Sänger, Musiker und Performer Tobias Herzz Hallbauer mit ihrem bilderstarken Stück „LOVING THE ALIEN“ in Avignon im renommierten Théâtre de L’Oulle und begaben sich auf Zuschauerfang auf dem hart umkämpften Marktplatz der Emotionen im Süden Frankreichs. Freaks und Fremde waren gemeinsam mit der Tänzerin Katja Erfurth die ersten Dresdner Künstler überhaupt, die zu dem Festival in Avignon eingeladen wurden. Die Theaterkontakte in den frankophonen Raum werden sich in der Arbeit der Gruppe in den nächsten Jahren wohl widerspiegeln, wie zum Beispiel in einer Shakespeare-Adaption zusammen mit dem Nationaltheater Brazzaville, die kongolesische Hauptstadt pflegt aus DDR-Zeiten eine Städte-Partnerschaft mit Dresden. Doch zunächst beginnt die neue Spielzeit der Freaks mit einer ausgedehnten Tournee durch das Ruhrgebiet, die neueste Kreation

begleitet dort die Ausstellung „Kunst und Kohle“ im Jahr der Beendigung des deutschen Steinkohlebergbaus. Die Tournee führt sie vom 12.August bis zum 16.September nach Unna, Duisburg, Herne, Bochum, Gelsenkirchen, Bottrop und Recklinghausen – und am 20.September 2018 ist diese politisch wie ästhetisch vielschichtige Arbeit endlich wieder in Dresden zu erleben – als Eröffnungsstück der nunmehr neunten FREAKSTADT, dem viertägigen Format der Compagnie am Societaetstheater, das wieder mit vielen Überraschungen und vor allem mit theatraler Gastfreundschaft aufwartet. Die neue Spielzeit wird neben der Fortsetzung der Freakstadt, der deutsch-kongolesischen Koproduktion, spannenden Gastspielen in Berlin, Bonn, Stuttgart, Chemnitz, Heidelberg, Österreich, Kolumbien und der Schweiz, auch zwei neue Projekte hervorbringen: „Was vom Tage übrig blieb“ wird eine theatralisch-filmische Untersuchung über die Verantwortung des Einzelnen in einer immer komplexer werdenden Welt, deren Regeln wir kaum noch durchschauen. Und mit „GLÜCK – Eine kurze Geschichte der Menschheit“ wendet sich die Compagnie einmal mehr einem jungen und Familienpublikum zu um spielerisch zu untersuchen, wie und mit welchem Erfolg die Menschheit nach dem Glück strebt und warum sie es anscheinend nie zu fassen bekommt. Zudem schätzt sich die Compagnie glücklich, das neue Meisterwerk des New Yorker Komponisten und Performers John Moran „everyone“ produzieren und präsentieren zu dürfen, das gemeinsam mit HELLERAU, dem Europäischen Zentrum der Künste und der Residenz des Schauspiels Leipzig Ende 2018 entsteht. Große Fragen, große Bilder und Themen! Die Cie. Freaks und Fremde geht mit einigen Blessuren und voller Kraft in die neue Spielzeit 2018/2019!

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